Projekt 26: Kigaaza-Brunnen

 

Kigaaza-Brunnen

Ausgangssituation

In Kigaaza leben 324 Menschen in einer ländlichen, armen Gemeinde. Die Bewohner holen ihr Wasser aus einer nahen natürlichen Wasserstelle namens Kigaaza. Das Wasser aus dieser Quelle ist immer verschmutzt, was lebensbedrohliche Konsequenzen für die Menschen zur Folge hat. Viele leiden unter wasserbedingten Krankheiten wie Durchfall oder Wurmbefall. Dies betrifft auch die 294 Schülerinnen und Schüler der nahegelegen Grundschule.
Durch die Krankheiten sind die Menschen damit beschäftigt, sich selbst und Angehörige zu pflegen und verlieren kostbare Zeit, um ihren Farmarbeiten oder anderen existentiellen Beschäftigungen nachzugehen.



  • Unser Ziel

    Wir möchten der Kigaaza-Gemeinde einen eigenen Brunnen ermöglichen. Die Menschen vor Ort haben kein Geld, um sich selbst zu helfen und auch die Regierung unterstützt sie in diesem Anliegen nicht. Nun wird der Brunnen gemeinsam gebaut. Ein Wasserkomitee bestehend aus 7 Gemeindemitgliedern wird gegründet und geschult, zusätzlich zu Gesundheits- und Hygieneschulungen, in der die Gesamte Gemeinde den hygienischen Umgang mit Wasser am Brunnen und auch in häuslicher Umgebung lernt und über die durch unsauberes Wasser und mangelnde Hygiene ausgelösten Krankheiten aufgeklärt wird.
  • Situation heute

    Die Bewohner von Kigaaza haben nun Zugang zu sauberem Trinkwasser und können sich stärker um die Landwirtschaft und ihre Arbeit kümmern. Erfahrungsgemäß werden die wasserbedingten Krankheiten Dank des sauberen Wassers maßgeblich zurückgehen. Das Wasserkomitee sorgt dafür, dass der Brunnen sauber und funktionstüchtig bleibt und den Menschen so langfristig hilft. Anna, Falco und Bea von 2aid.org haben den Projektstandort während ihrer Projektreise im Juni 2012 mehrmals besucht, die alte Wasserstelle begutachtet, bei den Bauarbeiten zugesehen und mit den Menschen vor Ort gesprochen. Mehr dazu im 2aid.org-Blog.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde von Brigitte aus Köln finanziert und von unserem Partner Emesco Development Foundation realisiert.

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