Projekt 2: Kyebando-Brunnen

 

Kyebando-Brunnen

Ausgangssituation

Die ugandische Gemeinde Kyebando ist durch viele Hügel und Berge in mehrere Ortsbereiche aufgeteilt. Die Bewohner des westlichen Teils, die im Durchschnitt weniger als einen halben US-Dollar pro Tag zum Leben haben, holen sich ihr Wasser von einer ungeschützten Wasserstelle namens Kadabede. Doch das stehende Wasser ist durch Abfälle, Blätter und Tierkot zum Teil stark verschmutzt. Das kann für die Menschen lebensbedrohliche Konsequenzen haben: Durch verschmutztes Trinkwasser übertragene Krankheiten wie Hautausschläge, schwerer Durchfall und Cholera, sind weit verbreitet. Da das staatliche Gesundheitszentrum in Kyebando oft keine adäquaten Präparate vorrätig hat, können die Erkrankten nur in privaten Apotheken Medikamente erwerben. Viele können sich das schlichtweg nicht leisten und ihre Krankheiten bleiben weitestgehend unbehandelt.



  • Unser Ziel

    Damit die Menschen in Kyebando ausreichend und vor allem sauberes Wasser zur Verfügung haben, wird an der Kadabede-Wasserstelle ein Brunnen gebaut. Die Wasserstelle liegt neben einer natürlichen Quelle, auf deren Grundlage ein Flachbrunnen gebaut werden kann. Um eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort sicher zu stellen, erhält die gesamte Gemeinde eine ausführliche Hygieneschulung, in der sie den sorgsamen und verantwortungsvollen Umgang mit der kostbaren Ressource lernen. Außerdem wird ein Wasserkomitee mit 7 Dorfbewohnern gebildet, das über die langfristige Wartung der neuen Wasseranlage aufgeklärt wird, um sie künftig eigenständig instand halten zu können.
  • Situation heute

    Ziel erreicht! Am 2. Juni 2010 wurde der Brunnen fertig gestellt. Seitdem gibt es an der Kadabede-Wasserstelle nachhaltigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und weniger Menschen erkranken an wasserbedingten Krankheiten. Das Wasserkomitee kümmert sich selbst darum, dass der Brunnen dauerhaft funktioniert und nimmt notwendige Reparaturen vor. Die Gemeinde ist in der Lage, die Verantwortung für ihr Wasser nun selbst zu übernehmen.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Emesco Development Foundation realisiert.