Projekt 68: Kabuhuuna

 

Kabuhuuna-Brunnen

Ausgangssituation

Als wir im Juni 2012 auf 2aid.org­Projektreise in Uganda waren, haben wir unter anderem die Kabuhuuna­Gemeinde im Kibaale District besucht. Die Wasser“qualität“ vor Ort hat uns erschüttert. Die größtenteils unter der Armutsgrenze lebenden Bewohner von Kabuhuuna holen ihr Wasser aus einem Erdloch namens Kakiiza. Es wurde von Gemeindemitgliedern selbst gegraben und ist die einzige Wasserquelle in der Umgebung. Wir konnten uns persönlich ein Bild davon machen, wie verschmutzt die Wasserstelle ist, als wir Wasser aus dem Loch schöpften. Tierkot, verweste Blätter und Insekten verseuchen das Wasser und verursachen schwere Krankheiten wie Cholera, Durchfall und Wurmbefall. Das ist für die Menschen nicht nur eine gesundheitliche sondern auch eine ökonomische Katastrophe, denn sie können nicht arbeiten gehen weil sie selbst krank sind oder ihre kranken Angehörigen pflegen müssen. Zudem müssen sie ihre spärlichen Ersparnisse für Medikamente ausgeben.


  • Unser Ziel

    Damit die Menschen in Kabuhuuna künftig dauerhaften und uneingeschränkten Zugang zu sauberem Wasser haben, möchten wir in die Nähe der bereits vorhandenen natürlichen Wasserstelle einen Brunnen bauen. Eine Voruntersuchung seitens unseres Partners Emesco Development Foundation, in der das Wasservorkommen und die die Wassertiefe in der Gegend geprüft wurden, bestätigte, dass ein Flachbrunnen hier erfolgreich gebaut werden kann. Damit die Gemeinde versteht, wie die neue Wasseranlage funktioniert und sie künftig kontrollieren und instand halten kann, soll ein Wasserkomitee aus 7 Bewohnern gegründet und trainiert werden. Die Gemeindemitglieder, die diesen Brunnen nutzen werden, erhalten eine ausführliche Hygieneschulung, in der sie Details über Körperhygiene, den hygienischen Umgang mit Wasser und die Wichtigkeit einer sauberen Wohnumgebung lernen.
  • Situation heute

    Wasser Marsch! Der Flachbrunnen wurde am 08.04.2014 in Betrieb genommen und versorgt die Bewohner nun mit sauberem Trinkwasser.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde von Hot Yoga Köln - Yoga39° und 2aid.org e.V. finanziert und in Zusammenarbeit mit der Emesco Development Foundation realisiert.

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