Uganda 129: Kijwiga Brunnen

Kijwiga Brunnen

Ausgangssituation

Die kleine Gemeinde Kijwiga liegt im Kibaali-Bezirk des Kibaale-Distrikts im mittleren Westen Ugandas. 360 Menschen leben hier in 60 Haushalten zusammen. Sie alle haben keinen Zugang zu sauberem und sicherem Trinkwasser. Die Menschen holen ihr Wasser für den täglichen Bedarf aus einem nahegelegenen Wasserloch, Kanyamunuka genannt. Das Wasser ist jedoch stark kontaminiert, was die Menschen in Kijwiga einem ständigen gesundheitlichen Risiko aussetzt. Hygienebedingte Krankheiten wie Durchfall und Magenwürmer sind in der gesamten Region stark verbreitet. In der Folge verlieren die ohnehin armen Bauern viel wertvolle Arbeitszeit und die Ernte reicht oft nicht aus, die Familien zu ernähren, geschweige denn, finanzielle Erträge abzuwerfen. Dieser ökonomische Teufelskreis wirkt sich bereits negativ auf die Entwicklung der gesamten Region aus.



  • Unser Ziel

    Um die oben beschriebenen Probleme in den Griff zu bekommen, sieht das Kijwiga-Wasserprojekt den Bau eines neuen Flachbrunnens nahe dem Kanyamunuka-Wasserloch vor. Inklusive der Hygieneschulungen und drei Follow-Up Besuchen wird das Projekt 2.275 Euro kosten. Die Gemeinde wird vor Ort ein siebenköpfiges Wasserkomitee bilden, welches sich nach Abschluss der Bauarbeiten um die Instandhaltung und Pflege des Brunnens kümmern wird. Die Ausbildung des Wasserkomitees wird vom Projekt getragen. Hauptaufgabe des Komitees wird es sein, Gelder für die Instandhaltung des Brunnens zu sammeln, um eine langfristige Nutzung gewährleisten zu können und sicher zu stellen, dass den Gemeindemitgliedern ein nachhaltiger Zugang zu sauberem und sicherem Wasser erhalten bleibt. Für den Bau des neuen Flachbrunnens wird die Emesco Development Foundation eine örtliche Baufirma engagieren.
  • Situation heute

    Der neue Brunnen in Kijwiga wurde erfolgreich eingeweiht und hat, wie vorgesehen, die Situation der Menschen in nur kurzer Zeit deutlich verbessert: Die hygienebedingte Krankheiten sind stark zurückgegangen, die Menschen haben wieder mehr Zeit, auf den Feldern zu arbeiten und die Kinder können regelmäßig zur Schule gehen. Am 25.11.2019 haben Bea und Johanna den Brunnen im Rahmen der Projektreise 2019 besucht und sich vor Ort selbst vergewissert, dass der Brunnen ordentlich funktioniert und die Menschen im Ort verantwortungsbewusst mit dem Wasser umgehen.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde von Olivia Reinhard finanziert und in Zusammenarbeit mit der Emesco Development Foundation realisiert.