Uganda 131: Hakituti St. Augustine Brunnen

Hakituti St. Augustine Brunnen

Ausgangssituation

Die Hakituti-Gemeinde liegt im Kibaali-Bezirk der Bwamiramira-Region des Kibaale-Distrikts. Die Mehrzahl der 360 Menschen, welche hier in 60 Haushalten zusammen leben, sind Kleinbauern. Auf ihren Feldern rund um das Dorf bauen sie Mais, Bohnen und Bananen an. Da die Erträge jedoch oft karg sind, sind die meisten Familien sehr arm. Zudem fehlt den Menschen der Zugang zu einem Gesundheitszentrum. Jedoch gibt es eine Grundschule, die St. Augustine Primary School.

Ein weiteres großes Problem ist der fehlende Zugang zu sauberem und sicherem Wasser im Dorf. Die Gemeindemitglieder schöpfen ihr Wasser für den Tagesbedarf aus einem offenliegenden Wasserloch, welches sie selbst gegraben haben. Das Wasser ist jedoch stark kontaminiert und hygienebedingte Krankheiten wie Durchfall und Magenwürmer sind in der gesamten Region stark verbreitet. Der häufige Krankheitsausfall macht sich für die meisten Familien auch finanziell deutlich bemerkbar und die Kinder verpassen viel wertvolle Unterrichtszeit. Auch die 256 Schüler der nahegelegenen St. Augustine Primary School haben keine Zugang zu sauberem Wasser.



  • Unser Ziel

    Das Hakituti-Wasserprojekt soll diesen Missständen ein Ende bereiten. Der Plan sieht vor, im Dorf einen neuen Flachbrunnen zu bauen. Eine Probebohrung hat bereits ergeben, dass dies problemlos machbar ist. Zudem wird das Projekt ein siebenköpfiges Wasserkomitee ausbilden, welches sich um die langfristige Instandhaltung des Brunnens kümmern wird. Auch werden die Dorfbewohner in einer Hygieneschulung über den verantwortungsbewussten Umgang mit sicherem und sauberem Wasser unterrichtet.

    Im Rahmen der Projektreise 2019 konnten Bea und Johanna von 2aid sich selbst ein Bild vor Ort in Hakituti machen und mit den Menschen sprechen.
  • Situation heute

    Seit dem 21.01.2020 haben die rund 360 Menschen in Hakituti Zugang zu sauberem Wasser! Das Wasserkomitee ist ausgebildet und kümmert sich um den Erhalt des Brunnens. In der Schulung haben die Bewohner gelernt, wie sie Krankheiten vermeiden und ihre Haushalte hygienischer halten können. Besonders die Schulkinder freuen sich, nun wieder mehr Zeit zum Lernen zu haben.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde von Alex, Bea, und Johanna in einer MyAid-Aktion finanziert und in Zusammenarbeit mit der Emesco Development Foundation realisiert.