Uganda 134: Kicungiro Brunnen

Kicungiro Brunnen

Ausgangssituation

Die Kicungiro-Gemeinde liegt im Karama-Bezirk des Kibaale-Distrikts. 432 Menschen leben hier in 72 Haushalten zusammen. Die meisten Dorfbewohner sind Kleinbauern, die auf ihren Feldern Mais, Bohnen und Bananen anbauen. In der gesamten Region herrscht viel Armut. Die Menschen haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, und die nächste Schule, die Bucuuya-Grundschule, ist 8km entfernt.

Ein weiteres großes Problem ist der fehlende Zugang zu sauberem und sicherem Wasser im Dorf. Die Gemeindemitglieder schöpfen ihr Wasser für den Tagesbedarf aus einem offenliegenden Wasserloch, welches sie selbst gegraben haben. Das Wasser ist jedoch stark kontaminiert und hygienebedingte Krankheiten wie Durchfall und Magenwürmer sind in der gesamten Region stark verbreitet. Der häufige Krankheitsausfall macht sich für die meisten Familien auch finanziell deutlich bemerkbar und die Kinder verpassen viel wertvolle Unterrichtszeit.



  • Unser Ziel

    Das Kicungiro-Wasserprojekt soll diesen Missständen ein Ende bereiten. Der Plan sieht vor, im Dorf einen neuen Flachbrunnen zu bauen. Eine Probebohrung hat bereits ergeben, dass dies problemlos machbar ist. Zudem wird das Projekt ein siebenköpfiges Wasserkomitee ausbilden, welches sich um die langfristige Instandhaltung des Brunnens kümmern wird. Auch werden die Dorfbewohner in einer Hygieneschulung über den verantwortungsbewussten Umgang mit sicherem und sauberem Wasser unterrichtet.
  • Situation heute

    Es ist soweit: Der neue Flachbrunnen in Kicungiro wurde erfolgreich eingeweiht und die Menschen freuen sich riesig. Endlich müssen sie sich keine Sorgen mehr um die Versorgung mit sauberem und sicherem Wasser machen. In nur kurzer Zeit sind die Neuerkrankungen deutlich zurückgegangen. Die Erwachsenen können wieder mehr Zeit auf ihren Feldern verbringen, und die Kinder in der Schule. Auch das Wasserkomitee wurde gewählt und wird in Kürze seine Arbeit aufnehmen.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde von Suga finanziert und in Zusammenarbeit mit der Emesco Development Foundation realisiert.