Uganda 146: St Andrea Kigemere -Brunnen

St Andrea Kigemere-Brunnen

Ausgangssituation

Das Kigemere Wasserprojekt soll in der Ortschaft Kigemere im Kyebando-Bezirk des Kibaale-Distrikts im mittleren Westen Ugandas realisiert werden. Die gesamte Bevölkerung aus 696 Menschen, die hier in etwa 116 Haushalten zusammen leben, haben keinen Zugang zu sauberem und sicherem Wasser. Die Menschen schöpfen ihr Wasser für den Tagebedarf aus einem offenliegenden Wasserloch. Dies betrifft auch den Kindergarten und die Grundschule im Ort, die St. Andrea Kigemere Nursery and Primary School. Das Wasser im Wasserloch ist stark verseucht und setzt die Menschen in Kigemere hygienebedingten Krankheiten wie Magenwürmern und Durchfall aus, welche hier leider stark verbreitet sind. Durch den häufigen Krankheitsausfall und die aufwändige Pflege kranker Familienmitglieder fehlt es vielen Familien am nötigen Einkommen, da sie wertvolle Arbeitszeit auf ihren Feldern verlieren. Die Situation hat sich bereits stark auf die ökonomische Lage der gesamten Region ausgewirkt.



  • Unser Ziel

    Das vorgeschlagene Kigereme-Wasserprojekt soll diese Probleme durch den Bau eines Flachbrunnens im Ort in den Griff bekommen. Schon lange haben die Menschen im Ort versucht, den Bau eines Brunnens aus eigener Kraft voran zu treiben. Allerdings fehlten bisher immer die nötigen finanziellen Mittel, da die meisten Familien sehr arm sind. Neben dem Bau eines Brunnens, der sauberes und sicheres Wasser direkt im Ort fördert sind im Projekt Hygieneschulungen für die Dorfbewohner, sowie die Ausbildung eines siebenköpfigen Wasserkomitees vorgesehen, welches sich nach Fertigstellung im die Instandhaltung des Brunnens kümmert.
  • Situation heute

    Der neue Brunnen wurde erfolgreich eingeweiht und hat, wie vorgesehen, die Situation der Menschen in nur kurzer Zeit deutlich verbessert: Die hygienebedingte Krankheiten sind stark zurückgegangen, die Menschen haben wieder mehr Zeit, auf den Feldern zu arbeiten und die Kinder können regelmäßig zur Schule gehen.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde von Ulrich Honold finanziert und in Zusammenarbeit mit der Emesco Development Foundation realisiert.