Projekt 27: Bubamba-Brunnen

 

Bubamba-Brunnen

Ausgangssituation

Die Gemeinde Bubamba mit rund 400 Haushalten lebt im Unterbezirk Nyamarwa und war lange Zeit aufgrund der sehr schlechten Straßenanbindung von den anderen Gemeinden isoliert. Die fruchtbaren Böden in dieser Gegend eignen sich gut um Landwirtschaft zu betreiben. Der Gemeinde fehlt jedoch Zugang zu einer permanenten Wasserquelle. Denn die vorhandenen Quellen wie Flüsse, Sümpfe oder offene Wasserstellen versiegen in Trockenzeiten. Für den gesamten Bezirk Bubamba, der rund 6.000 Einwohner zählt, gibt es ein einziges Bohrloch. Aufgrund der weiten Laufwege und der vielen Personen, die Wasser benötigen, reicht dieses Bohrloch bei weitem nicht für alle Menschen in dem Bezirk.



  • Unser Ziel

    Für die Gemeinde Bubamba soll ein Brunnen errichtet werden, um die Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu gewährleisten. Da bei Untersuchungen keine Wasserstelle gefunden wurde, die das ganze Jahr nicht austrocknet, soll zunächst ein Bohrloch gebohrt werden um an das saubere Grundwasser zu gelangen. Anschließend kann der Brunnenbau begonnen und ein siebenköpfiges Wasser-Komitee gebildet werden. Dieses wird speziell für die richtige Benutzung und Instandhaltung des Brunnens ausgebildet. Natürlich wird unsere Partnerorganisation Emesco auch die übrigen Gemeindemitglieder im richtigen Umgang mit Wasser schulen. Dieses Projekt ermöglicht rund 2.800 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser, wodurch sowohl die gesundheitliche als auch die wirtschaftliche Situation verbessert werden kann.
  • Situation heute

    Unser 17. Tiefbohrbrunnen ist fertig! Am 07.07.2012 wurde er nach 17 Tagen Bauzeit eingeweiht und versorgt die Menschen in Bubamba nun jederzeit mit sauberem Trinkwasser.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde von Brigitte aus Köln finanziert und von unserem Partner Emesco Development Foundation realisiert.

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