Projekt 42: Hakasaraba-Karama-Brunnen

 

Hakasaraba-Karama-Brunnen

Ausgangssituation

Im Dorf Hakasaraba Karama – oder nur „Karama“, wie es meistens abgekürzt wird – gibt es für rund 600 Menschen nur eine einfache, ungeschützte Wasserstelle namens Kamaguyo. Auch die angrenzende Karama Grundschule ist auf das Wasser dieses Lochs angewiesen. Kamaguyo führt zwar selbst in Dürreperioden Wasser, stellt aber eine große Gefahr für die Menschen dar. Denn die Wasserstelle ist nicht geschützt und ist durch Tierfäkalien oder Schmutz ständig verunreinigt, wodurch die Menschen an Durchfall und anderen wasserbedingten Krankheiten erkranken können.



  • Unser Ziel

    Schon lange wissen die Dorfbewohner, dass das Wasser aus der Quelle so nicht gesund ist und dass sie einen Brunnen benötigen, um das kostbare Wasser vor Verunreinigungen zu schützen. Bisher fehlte es leider an den finanziellen Mitteln. Wir möchten einen Flachbrunnen an der Kamuguyo Wasserstelle bauen, der den Menschen dauerhaften Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht. Es werden Schulungen stattfinden, die die Dorfmitglieder in Sachen Hygiene und verantwortungsvollem Umgang mit Wasser fit machen. Einige Dorfbewohner werden außerdem ein Wasserkomitee gründen, welches besonders geschult wird und sich um die Pflege des Brunnens kümmert.
  • Situation heute

    Es ist geschafft: Am 10.12.2012 lieferte der neue Flachbrunnen zum ersten Mal sauberes Wasser! Der Hakasaraba-Karama-Brunnen ermöglicht es den Dorfbewohnern nun, ohne Sorgen sauberes Wasser zu trinken. Dadurch werden Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser verursacht werden, deutlich reduziert.

    Im Rahmen der Projektreise 2018 hat Christine den Brunnen im 29.10.2018 besichtigt. Ihren ausführlichen Bericht findet ihr in unserem Blog.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde von INVERTO finanziert und in Zusammenarbeit mit der Emesco Development Foundation realisiert.

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