Projekt 20: Kaburaisoke-Brunnen

 

Kaburaisoke-Brunnen

Ausgangssituation

Schon seit vielen Jahren holen sich die Bewohner von Kaburaisoke, einer ländlichen Gemeinde im ugandischen Bezirk Nyamarwa, ihr Wasser aus der natürlichen Wasserstelle Kawasaki. Auch die rund 270 Kinder der Aloysius Grundschule Mitujju sind auf sie angewiesen. Doch die Nutzung dieses Wassers hat oft gefährliche Konsequenzen. Da es keinerlei Schutz vor Tieren, Blättern und Dreck gibt, ist das Wasser verschmutzt und kann gefährliche Keime und Bakterien auf die Menschen übertragen. Schon mehrmals haben die Gemeindemitglieder um Hilfe gebeten, damit das Wasserproblem gelöst wird, bislang leider erfolglos. Die Gemeinde ist zu arm, um selbst in den Bau einer geschützten Wasserstelle zu investieren.



  • Unser Ziel

    Die bereits bestehende Wasserstelle soll genutzt werden, um einen Flachbrunnen in ihrer Nähe zu bauen. Durch den neuen Brunnen können Krankheiten, die momentan durch die unzureichenden sanitären Zustände entstehen, bekämpft und sogar ganz beseitigt werden. Unser Partner Emesco wird ein lokales Wasserkomitee bestehend aus 7 Gemeindemitgliedern schulen, das künftig für die Instandhaltung des Brunnens verantwortlich ist. Die Bewohner sollen durch ausführliche Hygieneschulungen im Umgang mit wasserbedingten Krankheiten sensibilisiert und über die Folgen unzureichender Hygienezustände unterrichtet werden.
  • Situation heute

    Ziel erreicht! Seit dem 5. Februar 2012 haben die Bewohner der Kaburaisoke-Gemeinde einen eigenen, geschützten Brunnen, aus dem sie das Wasser, das sie zum Leben brauchen, schöpfen können. Dank der Schulungen sind sie in der Lage, sich selbst um ihren Brunnen zu kümmern und das Wasser nachhaltig und verantwortungsvoll zu nutzen. Die Verantwortung für sauberes Wasser liegt nun bei ihnen.

    Während der 2aid.org-Projektreise im Juni 2012 waren Falco, Anna und Bea vor Ort und haben sich den Brunnen angesehen. Leider hat es in Strömen geregnet, so dass sie nur ein paar schnelle Aufnahmen machen konnten. Aber es hat gereicht, um zu sehen, dass der Brunnen funktioniert und einwandfrei instand ist.

    Auch im Rahmen der Projektreise 2018 wurde der Brunnen noch einmal besichtigt, diesmal am 29.10.2018 von Christine. Ihren ausführlichen Bericht findet ihr in unserem Blog.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde durch eine Spende der Initiative 2 UND 20 finanziert und von unserem Partner Emesco Development Foundation realisiert.