Projekt 38: Kayunga-Brunnen

 

Kayunga-Brunnen

Ausgangssituation

Die Gemeinde Kayunga liegt im östlichen Teil des Matale Unterbezirks im Kibaale Distrikt. Die Mehrheit der Einwohner ist sehr arm und lebt von einfacher Landwirtschaft. Es gibt kein nahegelegenes Gesundheitszentrum und die nächste Grundschule liegt 3 Kilometer entfernt.
Besonders schwerwiegend ist das Problem der mangelnden Wasserversorgung in der Gegend. Die Menschen hier holen sich ihr Wasser wird aus einer handgegrabenen, offenen Wasserstelle namens Kadiryano, die nicht geschützt ist. Ihr Wasser ist durchgehend stark verschmutzt und durch Keime und Bakterien verseucht – wasserbedingte Krankheiten wie Durchfallerkrankungen und Wurmbefall treten sehr häufig auf.
Diese Erkrankungen bedeuten für die Familien oftmals eine starke Arbeitseinschränkung, da einerseits die Erkrankten selbst ihrer Arbeit nicht nachgehen können, andererseits die anderen Familienmitglieder viel Zeit aufwenden, um sich um ihre Angehörigen zu kümmern. Kinder versäumen oft den Schulunterricht.



  • Unser Ziel

    Ein neuer, eigener Flachbrunnen soll der Gemeinde Zugang zu sauberem, sicherem Wasser geben. Dieser wird das Wasser vor Umwelteinflüssen schützen und die Zahl der Krankheitserreger deutlich senken. Unser Partner vor Ort wird ein Wasserkomitee wird gründen und ausbilden, damit es sich eigenständig um die Wartung und Instandhaltung der neuen Wasseranlage kümmern kann. Eine ausführliche Gesundheits- und Hygieneschulung für alle Bewohner, die den Brunnen künftig nutzen werden, rundet das Projekt ab.
  • Situation heute

    Der Brunnen ist gebaut und ermöglicht den Menschen, dort ihr Wasser zu holen ohne Angst vor schwerwiegenden Erkrankungen haben zu müssen. Die Menschen können sich wieder der Landwirtschaft widmen und die Kinder zur Schule gehen.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde von der SAB Bröckskes GmbH & Co. KG finanziert und in Zusammenarbeit mit der Emesco Development Foundation realisiert.

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