Projekt 31: Kiganda-Brunnen

 

Kiganda-Brunnen

Ausgangssituation

Die Gemeinde Kiganda im Unterbezirk Kyebando ist leider sehr von den umgebenden Dörfern abgeschnitten. Es gibt nämlich nur wenige und schlechte Straßen, die vor allem während Regenzeiten schlecht befahrbar sind. Die Böden in Kiganda sind zum Glück sehr fruchtbar und eignen sich gut für die landwirtschaftliche Nutzung. Allerdings haben die Einwohner keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Wasser, welches sie für den Anbau von Getreide und für den Eigenbedarf wie Trinken, Kochen, Waschen, benötigen. Die vorhandenen Quellen wie Flüsse, Sümpfe, Teiche oder andere offene Quellen können in trockenen Jahreszeiten versiegen. Aufgrund dieser schlechten Versorgungssituation mit oft nur unreinem Wasser leiden die Menschen der rund 402 Haushalte oft unter Darmparasiten oder Durchfall, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein können.
Bisherige Versuche, Zugang zu sauberem Trinkwasser durch einen kostengünstigen Flachbrunnen zu errichten, sind leider gescheitert, da keine permanenten Quellen gefunden werden konnten.



  • Unser Ziel

    Wir möchten zusammen mit unserer Partnerorganisation Emesco einen Tiefbrunnen für die Gemeinde Kiganda bauen, da nur solch ein Brunnen das Grundwasser aus weitreichenden Tiefen nach oben fördern kann. Die Bohrung für den Brunnen wird von der lokalen Firma DRACO übernommen. Außerdem wird Emesco sich um die Gründung eines Wasser-Komitees aus Gemeindemitgliedern kümmern, welches dann für die Instandhaltung des Brunnens verantwortlich sein wird. Und natürlich bekommen auch alle Gemeindebewohner eine Schulung in Sachen „richtiger Umgang mit Wasser“ und Hygiene.
  • Situation heute

    Es ist geschafft! Seit dem 15. Juli 2012 kann der Tiefbohrbrunnen in Kiganda genutzt werden. 2.814 Menschen haben nun Zugang zu sauberem, sicherem Trinkwasser. Das Wasserkomitee kümmert sich verantwortungsvoll um die Instandhaltung der neuen Wasseranlage und auf unserer nächsten Projektreise werden wir sie persönlich besuchen.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde von Brigitte aus Köln finanziert und von unserem Partner Emesco Development Foundation realisiert.

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