Projekt 5: Muhangaizima-Brunnen

Muhangaizima-Brunnen

Ausgangssituation

Die Gemeinde Kyebando ist durch viele Hügel und Berge in mehrere Ortsbereiche aufgeteilt. Für die Bewohner des westlichen Teils haben wir im Juni 2010 einen Brunnen gebaut, er heißt Kyebando-Brunnen. Die rund 270 Menschen, die in der Osthälfte leben, müssen ihr Wasser aber noch immer von der natürlichen Muhangaizima-Wasserstelle holen. Da sie nicht geschützt ist, ist ihr Wasser oft durch Abfälle und Tierkot verseucht und kann schwerwiegende Krankheiten auf die Menschen übertragen. Viele Bewohner leiden unter Durchfall oder Darmparasiten. Die betroffenen Familien geben einen Großteil ihres Einkommens für die Behandlung von eigentlich vermeidbaren Krankheiten aus.



  • Unser Ziel

    Wir möchten an der Muhangaizima-Wasserstelle einen Brunnen errichten. Um die Gemeinde von Anfang an in das Projekt miteinzubeziehen, wird eine lokale Firma mit dem Bau beauftragt. Außerdem wird ein Wasserkomitee zusammengestellt, das lernt, die neue Wasseranlage eigenständig instand zu halten und alle Gemeindemitglieder erhalten ausführliche Hygieneschulungen. Hier werden sie für den Zusammenhang von Wasser und Hygiene sensibilisiert, um wasserbedingten Krankheiten künftig vorzubeugen und ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Ohne die zusätzliche finanzielle Belastung durch Arztbesuche und Medikamente, wird es vielen Menschen leichter fallen, eigene Bemühungen zur Armutsbeseitigung anzustrengen.
  • Situation heute

    Ziel erreicht! Der Muhangaizima-Brunnen ist fertig und versorgt die Gemeindemitglieder dauerhaft mit sauberem Trinkwasser. Das Wasserkomitee ist verantwortlich für die Wartung und den sorgsamen Umgang mit der neuen Wasseranlage und die Gemeinde ist in der Lage, die Verantwortung für ihr Wasser selbst zu tragen.
  • Unterstützer

    Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation Emesco Development Foundation umgesetzt.