Projekt 14: Nyabunyana-Brunnen

 

Nyabunyana-Brunnen

Ausgangssituation

Rund 1.900 Menschen sind auf das Wasser der Nyabunyana-Wasserstelle angewiesen – darunter etwa 1.200 Kinder der St. Mary’s Grundschule und der weiterführenden Schule Karuguuza. Die natürliche Wasserstelle befindet sich im ugandischen Bezirk Bwamiramira, genauer gesagt im Dorf Kirembo. Sie ist nicht geschützt, sodass das Wasser durch Tierkot und andere Umwelteinflüsse wie Blätter oder Erdreste verschmutzt wird. Die Folge: Das stark verunreinigte Wasser ist eine Gefahr für alle Menschen, die es zu sich nehmen oder im Haushalt verwenden, denn es enthält Bakterien und andere Krankheitserreger.



  • Unser Ziel

    Wir möchten an der ungeschützten Nyabunyana-Wasserstelle einen Brunnen bauen, um den Menschen in Kirembo einen einfachen und sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen und sie vor durch unreines Wasser übertragenen Krankheiten zu schützen. Unser Partner vor Ort wird eine lokale Firma mit dem Brunnenbau betrauen. Außerdem wird ein Wasserkomitee aus mehreren Gemeindemitgliedern gebildet, das den richtigen Umgang und die nachhaltige Wartung des Brunnens lernt, um sich künftig eigenständig um die Instandhaltung kümmern zu können. Anfallende Wartungskosten sollen durch örtliche Gelder abgedeckt werden. Die gesamte Gemeinde wird Hygieneschulungen erhalten, in denen sie für die Wichtigkeit von sauberem Wasser und den Umgang mit wasserbedingten Krankheiten sensibilisiert wird.
  • Situation heute

    Mission completed! Am 21. Juni 2011 konnte der neue Brunnen eingeweiht werden. Das bedeutet sauberes, sicheres Trinkwasser für 1.900 Menschen in Kirembo. Damit die Wasseranlage langfristig nutzbar ist, kontrolliert das lokale Wasserkomitee den Brunnen und kümmert sich um anfallende Reparaturen. Im Rahmen der 2aid.org-Projektreise nach Uganda im Juni 2012 haben Anna, Falco und Bea den Nyabunyana-Brunnen zu seinem 1-jährigen Bestehen besucht und sich davon überzeugt, dass er voll funktionstüchtig ist und von der Gemeinde und den Kindern der naheliegenden Schule täglich genutzt wird. Durch die herumtobenden Schulkinder musste der Schutzzaun ein Wenig leiden, die Gemeinde ist aber dabei, ihn wieder ganz aufzubauen.
  • Unterstützer

    Der Brunnen wurde durch eine Einzelspende von Christiane und Gerold finanziert und in Kooperation mit der Emesco Development Foundation realisiert.