Projekt 61: Rusandara-Brunnen

 

Rusandara-Brunnen

Ausgangssituation

Die Gemeinde Rusandara liegt im Bezirk Kamodo im Kibaale Distrikt im mittleren Westen Ugandas. Rusandara ist eine der ländlichen, armen Gemeinden dieses Bezirks. In der Gemeinde von Rusandara, welche eine Bevölkerung von 570 Menschen in 95 Haushalten umfasst, gibt es keine nachhaltige, sichere Wasserversorgung, die Menschen holen ihr gesamtes Wasser aus einer örtlichen Wasserstelle, Kamaguleti genannt. Ihr Wasser ist ständig verunreinigt, was das Leben seiner vielen Benutzer in permanente Gefahr bringt. Viele Gemeindemitglieder leiden regelmäßig unter durch die Wasserverschmutzung bedingten Krankheiten wie Durchfall, Darmwürmern usw. Auch die nahegelegene Rusandara Grundschule ist hiervon betroffen. Als Folge verlieren viele Familien wertvolle Zeit durch Krankheiten und die Betreuung von Kranken und sind oft nicht in der Lage, genug Nahrung anzubauen oder ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften.


  • Unser Ziel

    Das Rusandara Wasserprojekt soll genau diese Probleme beheben.Die Gemeinde versucht bereits seit geraumer Zeit, die Situation zu verbessern und einen Flachbrunnen zu bauen. Allerdings fehlten aufgrund des niedrigen Einkommens der meisten Haushalte bisher die Mittel. Das Rusandara Wasserprojekt sieht den Bau eines Flachbrunnens für die Gemeinde vor, der den Zugang zu sauberem und sicherem Wasser für den Hausgebrauch der Menschen garantiert. Das Projekt wird zudem ein örtliches, aus sieben Mitgliedern bestehendes Wasserkomitee ausbilden und die Bevölkerung über Hygienemaßnahmen und den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser aufklären. Durchgeführt wird das Projekt von der Emesco Development Foundation.
  • Situation heute

    Seit dem 28. November 2013 haben die rund 570 Menschen in Rusandara Zugang zu sauberem Wasser! Das Wasserkomitee ist ausgebildet und kümmert sich um den Erhalt des Brunnens. In der Schulung haben die Bewohner gelernt, wie sie Krankheiten vermeiden und ihre Haushalte hygienischer halten können.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde vom American Women's Club of Taunus und in Zusammenarbeit mit der Emesco Development Foundation realisiert.