Projekt 71: Kisindizi

 

Kisindizi-Brunnen

Ausgangssituation

Das Kisindizi Wasserprojekt soll in der Kisindizi Gemeinde im Bezirk Matale des Kibaale Distrikts im mittleren Westen Ugandas realisiert werden. Für die gesamte Gemeinde, in der 372 Menschen in 62 Haushalten leben, gibt es keinen Zugang zu sauberem Wasser. Die Menschen holen ihr Wasser aus einem örtlichen Wasserloch, Karubongoya genannt. Das Wasser ist stark verunreinigt und bringt das Leben der Menschen in ständige Gefahr. Vielen Gemeindemitglieder leiden regelmäßig an hygienebedingten Krankheiten wie Durchfall und Magenwürmern. In der Folge verlieren die Menschen viel wertvolle Zeit durch eigene Krankheiten oder die Pflege anderer Kranker. Durch den regelmäßigen Arbeitsausfall schaffen es viele Familien nicht, ausreichend Lebensmittel anzubauen oder das erforderliche Einkommen zu erwirtschaften. Die Situation wirkt sich negativ auf die Entwicklung der gesamten Region aus.



  • Unser Ziel

    Das Kisindizi Wasserprojekt soll diese Probleme beheben. Die Gemeinde versucht bereits seit einiger Zeit, den Flachbrunnen aus eigener Anstrengung zu errichten, allerdings fehlten bisher die finanziellen Mittel da die meisten Menschen sehr arm sind. Das Kisindizi Wasserprojekt sieht den Bau eines Flachbrunnens vor, der den Zugang zu sauberem und sicherem Wasser für den Hausgebrauch garantiert. Darüber hinaus bildet das Projekt ein siebenköpfiges Wasserkomitee aus und unterrichtet die Bevölkerung in Hygienemaßnahmen und dem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser. Durchgeführt wird das Projekt von der Emesco Development Foundation. Eine Begutachtung der Umgebung wurde bereits durchgeführt und eine geeignete Stelle für den Brunnenbau konnte identifiziert werden. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 2000 Euro. Das Projekt ist äußerst realisierbar und verdient jede erdenkliche Unterstützung.
  • Situation heute

    Seit dem Bau des Flachbrunnens hat sich die Lebenssituation der Menschen erheblich verbessert. Die Zahl der hygienebedingten Krankheitsfälle ist zurückgegangen, die Menschen verbringen wieder mehr Zeit auf den Feldern. Dies für zur ausreichender Lebensmittelversorgung und in vielen Fällen sogar zu einem kleinen Einkommen, was sich positiv auf die ökonomische Situation der gesamten Region auswirkt.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde vom American Women's Club of Taunus und in Zusammenarbeit mit der Emesco Development Foundation realisiert.