Projekt 76: Kyeganywa

 

Kyeganywa-Brunnen

Ausgangssituation

Im Oktober 2014 waren Anna, Bea & Max vom 2aid.org Team auf der jährlichen Projektreise in Uganda und konnten sich von der miserablen Lage der rund 300 Menschen der Kyeganywa Gemeinde im mittleren Westen Ugandas überzeugen: Außer eeiner völlig verdreckten Wasserstelle (siehe Fotos unten) gibt es weit und  breit keinen Zugang zu Wasser, geschweige denn sauberem Wasser! Hygienebedingte Krankheiten wie Durchfall und Darmparasiten sind weit verbreitet. Aufgrund des häufigen krankheitsbedingten Arbeitsausfalls und der zeitaufwändigen Pflege kranker Familienmitglieder schaffen es viele Familien nicht, genug Nahrung anzubauen oder ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften. Dieser Umstand wirkt sich negativ auf die Entwicklung der gesamten Region aus.


  • Unser Ziel

    Das Kyeganywa Wasserprojekt soll genau diese Probleme beheben. Die Gemeinde plant bereits seit langem den Bau eines Flachbrunnens, allerdings kam das Projekt aufgrund mangelnder finanzieller Mittel immer wieder zum Erliegen, da die Gemeindemitglieder keine finanziellen Mittel besitzen. Das Kyeganywa Wasserprojekt sieht den Bau eines Flachbrunnens vor, der den Zugang zu sauberem und sicherem Wasser für den Hausgebrauch der Menschen garantieren kann. Darüber hinaus soll vom Projekt ein aus sieben Personen bestehendes örtliches Wasserkomitee ernannt und ausgebildet werden, welches die Bevölkerung in Hygienemaßnahmen und dem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser unterrichten wird. Das Projekt wird von der Emesco Development Foundation durchgeführt. Eine Prüfung des entsprechenden Areals ist bereits erfolgt und eine geeignete Stelle für den Bau des Flachbrunnens konnte gefunden werden. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 2000 Euro. Das Projekt ist in hohem Maße realisierbar und verdient jede erforderliche Unterstützung.
  • Situation heute

    Dank des neuen Flachbrunnens hat sich das Leben der Menschen in Kyeganywa bereits in kurzer Zeit enorm verbessert. Die Zahl hygienebedingter Krankheiten ist stark zurückgegangen, die Menschen können wieder auf den Feldern arbeiten, was die wirtschaftliche Entwicklung der Region positiv beeinflusst. Auch sind viele Kinder wieder in der Lage, zur Schule zu gehen, was auf eine nachhaltig positive Entwicklung für die Gemeinde hoffen lässt.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde von Günter Wulf finanziert und in Zusammenarbeit mit der Emesco Development Foundation realisiert.