Projekt 80: Buhungiro Brunnen

 

Buhungiro Brunnen

Ausgangssituation

Die Buhungiro-Gemeinde im Kibaale-Distrikt im mittleren Westen Ugandas zählt zu den ärmsten Regionen des Kasambya-Bezirks. Die 1400 Menschen, die in Buhungiro in etwa 200 Haushalten zusammen leben, haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Sie holen ihr gesamtes Wasser aus einem ungeschützten Wasserloch, Kabuhuka genannt. Das Wasser dieser Quelle ist stark verunreinigt, was das Leben der vielen Menschen regelmäßig in große Gefahr bringt. Hygienebedingte Krankheiten wie Durchfall und Magenwürmer sind weit verbreitet. Dieser Umstand wirkt sich auch negativ auf die wirtschaftliche Situation der Region aus, da die Menschen viel wertvolle Arbeitszeit an Krankheit oder die Pflege der Kranken verlieren. Auch die Kinder können aus diesem Grund oft nicht zur Schule gehen.


  • Unser Ziel

    Das Buhungiro-Wasserprojekt soll genau diese Missstände durch den Bau eines neuen Flachbrunnens beheben. Die Dorfbewohner haben bereits einige Male versucht, den Brunnenbau aus eigener Kraft zu in die Wege zu leiten. Allerdings fehlten bisher immer die nötigen finanziellen Mittel. Der neue Flachbrunnen, welcher direkt neben der bisherigen Buhungiro-Wasserstelle errichtet werden soll, sichert den Zugang zu sauberem und sicherem Wasser für den Alltagsgebrauch der gesamten Gemeinde. Zudem sieht das Projekt die Bildung eines siebenköpfigen Wasserkomitees vor, welches sich um die Instandhaltung des Brunnens kümmert und die Bevölkerung in Hygienemaßnahmen und dem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser unterrichtet. Durchgeführt wird das Projekt von der Emesco Development Foundation, welche eine örtliche Brunnenbaufirma mit dem Bau beauftragen wird. Das Projekt ist in höchstem Maße realisierbar und verdient jegliche Unterstützung.
  • Situation heute

    Bereits wenige Wochen nach der Einweihung des neuen Brunnens ist der Erfolg des Projekts bereits deutlich sichtbar. Viele hygienebedingte Krankheiten, die zuvor an der Tagesordnung waren, sind stark zurückgegangen. Die dadurch gewonnene Zeit verbringen die Menschen mit Landbau, die Kinder in der Schule. Viele Familien konnten so ihren Lebensstandard schon deutlich steigern.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde von der MISUMI Europa GmbH finanziert und in Zusammenarbeit mit der Emesco Development Foundation realisiert.