Projekt 85: Kakoomi Brunnen

 

Kakoomi Brunnen

Ausgangssituation

Das Kakoomi-Bohrloch versorgte 479 Menschen in der Kakoomi-Gemeinde im Pfarrbezirk Nyamugura des Bwamiramira Sub-county mit sauberem Wasser. Auch die etwa 200 Schüler der nahegelegenen Schule bezogen ihr Wasser aus dem Tiefbohrbrunnen.Allerdings ist das Bohrloch vor zweieinhalb Jahren kaputtgegangen und damit für die Menschen unbrauchbar geworden. Die Gemeindemitglieder holen ihr Wasser nun aus einem offenliegenden Wasserloch, was sie ständiger Gefahr aussetzt. Die starke Verunreinigung des Wassers hat zu einer starken Verbreitung von hygienebedingten Krankheiten geführt.

* Die Gesamtkosten von 1000 Euro enthalten die Materialkosten, Personalkosten für die Arbeiter vor Ort, Hygieneschulungen für die Gemeinde, sowie die kompletten Kosten für 4 Follow-Up-Besuche durch unsere Partnerorganisation nach Fertigstellung der Projekts, bei denen die Wasseranlage besucht und gecheckt wird und die Gemeindemitglieder eine erneute Kurzschulung erhalten.



  • Unser Ziel

    Eine Instandsetzung des Bohrlochs würde die Situation enorm verbessern. Die Kosten für eine Reparatur belaufen sich auf insgesamt 1000 Euro*. Allerdings kann die Gemeinde dieses dringend benötigte Geld nicht aus eigener Kraft aufbringen. Unsere Partnerorganisation Emesco ist sich der Dringlichkeit der Situation zwar bewusst und könnte auch einen kompetenten Techniker rekrutieren, verfügt aber ebenfalls nicht über die für die Reparatur benötigten finanziellen Mittel. Da eine Reparatur des Bohrlochs die Lebensqualität der Menschen enorm verbessern würde, verdient dieses Projekt jegliche Unterstützung.
  • Situation heute

    Das Bohrloch konnte repariert und der Brunnen am 20.06.2015 wieder in Betrieb genommen werden. Seit die Menschen wieder Zugang zu sauberem und sicherem Wasser haben, hat sich ihr Alltag enorm verbessert. Die Anzahl der hygienebedingten Krankheiten ist stark zurückgegangen und die Menschen können wieder zur Arbeit und die Kinder zur Schule gehen.
  • Unterstützer

    Dieses Projekt wurde von REIZWERK finanziert und in Zusammenarbeit mit der Emesco Development Foundation realisiert.