Projekt 6: St. Julie-Brunnen

 

St. Julie-Brunnen

Ausgangssituation

Die St. Julie Grundschule ist eine Ganztags- und Internatsschule für Mädchen im Bezirk Matale im Kibaale District. Auf dem Schulgelände gibt es Wassertanks, die die 550 Schülerinnen (Stand 2010) in der Regenzeit mit Trinkwasser versorgen. In den regenarmen Monaten aber trocknen die Tanks schnell aus und die Mädchen müssen sich ihr Wasser von einer natürlichen Wasserstelle namens Kakabulonde holen. Da die Wasserstelle nicht geschützt ist, wird das Wasser durch Abfälle und tierischen sowie menschlichen Kot verseucht. Jeder, der dieses Wasser zu sich nimmt, kann sich mit lebensgefährlichen Krankheiten wie Cholera infizieren.



  • Unser Ziel

    Die Wasserversorgung der Schülerinnen soll auch in den regenarmen Monaten gesichert sein. Darum wird an der ungeschützten Kakabulonde-Wasserstelle ein geschützter Brunnen gebaut. Damit die Gemeinde den verantwortungsvollen, hygienischen Umgang mit Trinkwassser lernt und den neuen Brunnen zukünftig eingenständig und nachhaltig kontrollieren kann, wird ein lokales Wasserkomitee gegründet und geschult. Außerdem soll die Gemeinde spezielle Hygieneschulungen erhalten, in denen sie den nachhaltigen Umgang mit Wasser lernt.
  • Situation heute

    Am 21. November 2010 wurde der Trinkwasserbrunnen festlich eingeweiht. Seitdem ist die Wasserversorgung der Mädchen und ihrer Familien auch in den Trockenzeiten nachhaltig gesichert. Das Wasserkomitee kümmert sich eigenständig um die Instandhaltung des Brunnens.
  • Unterstützer

    Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation Emesco Development Foundation umgesetzt.