Anna Vikky

1.Vorstand & Initiatorin von 2aid.org


Hi, mein Name ist Anna. Ich studiere Medizin an der Uni Heidelberg und bin die Initiatorin von 2aid.org. Damit engagiere ich mich im Kampf gegen extreme Armut

Ich wurde in Deutschland geboren und genieße hier alle Möglichkeiten eines sorgenfreien Lebens und einer akademischen Bildung. Aber schon als Kind habe ich immer mitbekommen wie meine Verwandten in Sri Lanka unter Armut litten. Später habe ich dann auch durch Freunde aus aller Welt erfahren, wie unvorstellbar schlimm das Leiden der Menschen unter Armut ist.

Das Problem ist jedoch, dass wir nicht viel davon sehen oder hören, weil es ganz weit von unserem Umfeld entfernt ist und jeder mehr oder weniger sein eigenes Leben lebt. Doch heutzutage steht einem mit Social Networking im Internet und der mobilen Kommunikation quasi die gesamte Welt offen.

Um mehr Informationen und genaue Fakten über Armut in der Welt zu erfahren, habe ich bei youtube „armut bzw. poverty“ ins Suchfeld eingegeben – die Videos sind alle so voller Leid, Hoffnungslosigkeit, Krankheiten, Hunger und Durst. Diese Bilder und Texte haben mich sehr getroffen. Ich habe sie immer noch vor Augen! Ich habe alles, was Milliarden von Menschen, die zum großen Teil in meinem Alter oder jünger sind, nicht haben. Ich bin quasi eine Prinzessin! Weltweit leben 1,2 Milliarden Menschen in absoluter Armut. Diese leben von weniger als 1,40 Euro am Tag, aufs Jahr gerechnet sind das 511 Euro.
Das ist doch verrückt! Das ist so viel Geld, wie ich in einem Monat mit 5 Nachtwachen in der Klinik verdiene.

Warum 2aid.org?

Ganz kurz gesagt: 2aid.org steht für effiziente und nachhaltige Hilfe im Kampf gegen extreme Armut – global vernetzt durch das Social Web, mit der Beratung von Erfahrenen, durchgeführt von Youngsters!

Für mich ist eine nachhaltige Unterstützung mehr Wert als materielle Hilfe (abgesehen von Katastrophenhilfe). Lebensbedingungen müssen durch die Generierung von Möglichkeiten aufgebessert werden. Ich möchte dich mit 2aid.org ermutigen, informieren und dazu inspirieren gegen die globale Armut und vermeidbare Krankheiten zu kämpfen.

Globale Armut kann nicht einfach von heute auf morgen bekämpft werden, sondern mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte – denn nur so kann eine wirkliche Verbesserung der Welt erreicht werden. Durch 2aid.org möchte ich Menschen, die dieselben Vorstellungen von Armutsbekämpfung haben, eine Plattform bieten, auf der sie Ihre gemeinsamen Ideen in die Tat umsetzen können. Und das mit möglichst wenig Bürokratie. Helfen sollte meiner Meinung nach einfach sein, man sollte es mit Leidenschaft, mit Kreativität und mit Spaß tun. Auch deshalb lassen wir unsere Unterstützer von Anfang an bei uns mitwirken, indem sie zum Beispiel selbst online abstimmen konnten für welches konkrete Projektgebiet sich 2aid.org in der nächsten Zeit einsetzen soll.

Um unser Engagement und unseren Tatendrang möglichst effizient einzusetzen, lassen wir uns von erfahrenen Menschen, Organisationen und Unternehmen in unserem Advisory Board beraten – denn Jung und Alt bilden eine ideale Ergänzung.

Der Start

Nun gab und gibt es da leider ein großes Problem – die fehlenden Ressourcen zur Verwirklichung dieser Visionen. Doch davon wollte/will ich mich nicht entmutigen lassen. Deshalb habe ich überlegt wie man am besten gegen das Problem vorgehen könnte. Dank des Social Web, habe ich innerhalb kürzester Zeit Menschen kennengelernt, die erstaunlich offen und hilfsbereit sind, sich freiwillig für die gleiche Sache einzusetzen; die 2aid.org als ihre Plattform nutzen wollen, um Gutes für Menschen in der Welt zu tun. Dadurch wurde mein Ansatz bestätigt und ich möchte ihn gerne mit noch vielen weiteren engagierten Menschen und kreativen Köpfen teilen und ausbauen.

Ausserdem finde ich, dass es schon beinahe unsere Pflicht ist zu helfen! Wir waren noch nie in unserem Leben richtig hungrig, durstig oder hatten keinen Platz zum Schlafen, geschweige denn keinen Zugang zu Bildung. Millionen von Menschen müssen aber grösste Anstrengungen unternehmen, um die einfachsten Grundressourcen, wie einen Kanister Wasser, zu bekommen, die wir in maximal 5 Minuten erreichen können. Sorgen wir zusammen dafür, dass diese Welt zu einer besseren Welt für alle wird.

Generieren wir zusammen Möglichkeiten!
Liebe Grüße,
Anna


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