Einweihung: 06/09/2025
Projektart: Flachbrunnen
Kosten: 2300 €

Die Gemeinde Kyakadongo East liegt im Sub-County Mugarama des Kibaale-Distrikts im mittleren Westen Ugandas. Rund 396 Menschen in etwa 56 Haushalten leben dort überwiegend von der Landwirtschaft und bauen vor allem Nahrungsmittel zur Selbstversorgung an.
In der Gemeinde gab es bislang keine sichere Wasserquelle. Die Menschen waren gezwungen, Wasser aus verschiedenen offenen Wasserlöchern in der Umgebung zu entnehmen. Diese Wasserstellen waren häufig verunreinigt und führten regelmäßig zu wasser- und hygienebedingten Krankheiten wie Durchfall oder Darmparasiten.
Zwar wurde im benachbarten Kyakadongo West bereits gemeinsam mit unserem lokalen Partner Emesco Development Foundation und Unterstützung von 2aid.org ein Flachbrunnen gebaut, dieser liegt jedoch zu weit entfernt, um die Bevölkerung von Kyakadongo East ausreichend zu versorgen. Die gesundheitlichen Folgen und der hohe Zeitaufwand für Wasserbeschaffung und Pflege erkrankter Familienmitglieder beeinträchtigten den Alltag und die Entwicklung der Gemeinde erheblich.

Ziel des Projekts war es, den Menschen in Kyakadongo East langfristig Zugang zu sicherem Wasser zu ermöglichen und damit die Lebensbedingungen in der Gemeinde nachhaltig zu verbessern.
Im Rahmen des Projekts wurde ein Flachbrunnen gebaut, der den Menschen eine sichere und verlässliche Wasserquelle für den täglichen Gebrauch bietet. Zusätzlich wurde ein Wasserquellenkomitee aus Mitgliedern der Gemeinde geschult, das Verantwortung für Betrieb und Instandhaltung der Anlage übernimmt.
Ergänzend dazu fanden Schulungen zu Hygiene, Sanitärversorgung und sicherer Wassernutzung statt, um gesundheitliche Risiken langfristig zu reduzieren und die nachhaltige Nutzung der Wasserstelle zu stärken.
396 Menschen werden mit Wasser versorgt
Standort: Kyakadongo East – Mugarama Sub-county
Kosten: 2300 €

Der Flachbrunnen in Kyakadongo East wurde erfolgreich umgesetzt und wird von der Gemeinde aktiv genutzt. Durch den verbesserten Zugang zu sicherem Wasser profitieren die Familien langfristig von besseren hygienischen Bedingungen und einer Entlastung im Alltag.

Annika und Marcel
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