Einweihung: 26/05/2026
Projektart: Flachbrunnen
Kosten: 2300 €

Die Gemeinde Kyeguruma liegt in Kirasa im Unterbezirk Kyebando im Kibaale Distrikt in Uganda. Die meisten Familien leben von der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und bauen vor allem Mais, Bohnen und Bananen an. In der Gemeinde leben rund 408 Menschen. Die einzige Schule in der Umgebung ist die gemeindeeigene Grundschule, eine nahegelegene Gesundheitseinrichtung gibt es nicht.
Die Wasserversorgung stellte über viele Jahre eine große Herausforderung dar. Die gesamte Gemeinde war auf eine selbst gegrabene, ungeschützte Wasserstelle angewiesen, deren Wasser durch äußere Einflüsse leicht verunreinigt werden konnte.
Die Folgen waren regelmäßig auftretende Krankheiten wie Durchfall oder Wurmerkrankungen. Viele Kinder konnten deshalb den Unterricht nicht regelmäßig besuchen, während Erwachsene durch Krankheit oder die Pflege von Angehörigen wertvolle Zeit verloren.
Früher war die Wasserversorgung eines der größten Probleme der Gemeinde. Alle Familien waren auf eine selbst gegrabene, ungeschützte Wasserstelle namens Kandereya angewiesen. Das verunreinigte Wasser führte immer wieder zu Krankheiten wie Durchfall und Wurmerkrankungen. Viele Kinder konnten deshalb regelmäßig nicht am Unterricht teilnehmen und auch die Erwachsenen verloren wertvolle Arbeitszeit durch Krankheiten.
Mit dem Bau eines Flachbrunnens sollte die Wasserversorgung der Gemeinde nachhaltig verbessert werden. Ergänzend zum Brunnenbau wurde ein örtliches Wasserkomitee gegründet und geschult, das die Verantwortung für Betrieb und Instandhaltung der Wasserstelle übernimmt. Zusätzlich erhielt die Dorfgemeinschaft Schulungen zu Hygiene und Sanitärversorgung, um wasserbedingten Krankheiten langfristig vorzubeugen.
408 Menschen werden mit Wasser versorgt
Standort: Kyeguruma
Kosten: 2300 €
Der Flachbrunnen wurde erfolgreich fertiggestellt und versorgt die Menschen in Kyeguruma heute mit einer geschützten Wasserquelle. Das geschulte Wasserkomitee kümmert sich um den Betrieb und die regelmäßige Instandhaltung der Anlage.
Die neue Wasserstelle erleichtert den Alltag vieler Familien erheblich. Der Zugang zu Wasser ist deutlich zuverlässiger geworden und die Menschen profitieren von kürzeren Wegen sowie einer verbesserten Versorgung. Gleichzeitig tragen die Hygieneschulungen dazu bei, das Bewusstsein für den sicheren Umgang mit Wasser und eine bessere Sanitärversorgung langfristig zu stärken.
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